Theater-Kurs

Das Brasilianische Theater erlebte einen plötzlichen und gewaltigen Aufschwung in den 60- und 70er Jahre während einer Diktatur. Es gab in dieser Zeit viele links-orientierte Schauspieler und Regisseure, die fest an das Theater als einen Weg zum Erwachen des Bewusstseins und zur Freiheit glaubten.
Diese Zeit brachte uns eine riesige Ansammlung an innovativen Theaterstücke und theatralischen Neuschöpfungen. Ein Beispiel ist das Unterdrückte Theater von Augusto Boal, der den griechischen Bergriff der Katharsis aufgriff – einen neuen Umgang mit den eigenen Emotionen als Schauspieler und dem Aufbau seiner Rolle.
Auch andere Richtungen, wie diejenigen von Viola Spolin, Michael Chekov, Die Dritte Maske und dem Theater des Absurden bilden auch Teil des Kurses.
Marcia Ferreira schöpft aus ihrer langen Erfahrung um neue Wege im Theater zu erforschen und zu begegnen. Kern Ihrer Einstellung ist die Intuition: "Sobald ein Schauspieler/in auf seine/ihre innere Stimme hört, entwickelt er/sie eine intime Begegnung mit sich selbst. Diese ureigene Essenz zu finden ist das Ziel: Bevor man seine Worte oder seine Rolle kennenlernt, muss man sich selbst besser kennen."
Der Kurs erfordert auch, dass die Teilnehmer den Ursprung des Theaters in den verschiedenen Epochen und Kulturen der Welt kennenlernen; einige der grossen Namen von gestern und heute. Stanislavski, Jean-Paul Sartre, Goethe, Charlie Chaplin, Saliba Filho, Denise Stocklos u.a. werden durchgenommen. Themen und Ideen, die seitens der Kursteilnehmer kommen, sind sehr willkommen, da sie uns direkt in Austausch und Forschung führen.
Neben den mehr gedanklichen Studien gibt es auch viele ‹bungen in der Improvisation, Konzentration und Entspannung wie auch soziale Einsätze, wo wir Strassentheater und andere Initiativen unternehmen werden.
Wie fangen wir an?
Es geht darum, eine neue Gruppe zu bilden. Also, wenn Sie sich von dem Gesagten angesprochen fühlen, wenden Sie Sich an:
Marcia Ferreira
49 (0) 2302 205-7279
marciasarganna@gmailcom

